Peritonealdialyse

 

Die Peritonealdialyse führt der Patient in der Regel bei sich zu Hause durch, entweder alleine oder mit Hilfe aus dem familiären Umfeld.

 

Zur Vorbereitung wird ein etwa bleistiftdicker Silikongummikatheter durch die Bauchdecke in den Bauchraum eingelegt. Dafür ist eine kleine Operation von etwa einer Viertelstunde Dauer notwendig. Der Katheter verbleibt in der Bauchdecke und wächst dort fest, so dass er nicht herausrutschen kann. Durch ihn wird ca. 3-4 mal pro Tag eine Spülflüssigkeit (Dialysat) in den Bauchraum eingefüllt und dort für etwa 4-6 Stunden gelassen. Während der Verweilzeit treten Schlackenstoffe und überschüssiges Wasser in das Dialysat über und werden beim nächsten Dialysatwechsel aus dem Körper entfernt.


Der Wechsel nimmt jeweils etwa ½ Stunde in Anspruch. Das Verfahren ist für den Patienten leicht zu erlernen. Diese Art der Dialyse ist für die Patienten sehr schonend und beeinträchtigt sie in ihrem täglichen Leben nur relativ wenig. In aller Regel macht es keine Schwierigkeiten, dieses Verfahren auch während Urlaubsreisen durchzuführen.